Amalgam-Tops: Die schlimmsten Fans

Wenn ihr die Fansub-Seite von Amalgam besucht, dann habt ihr alle eine Gemeinsamkeit. Ihr mögt Anime. Oder ihr seid versehendlich auf diese Homepage gelangt und denkt Anime sind sowieso nur für pädophile Fans, chinesischer Zeichentrickfilme. Dabei unterscheidet sich Anime gar nicht so von anderen Hobbys. Wie beim Fußball hat jede Mannschaft seine Fans und auch bei Anime erscheinen diese in verschiedenen Schichten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn welche Fans schaden dem Ansehen des Genres am meisten?

Platz 10: Die Mecha-Brigade


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Ihr kennt das. Ihr teilt ein gemeinsames Hobby und möchtet euch logischerweise auch mit Gleichgesinnten austauschen. Das Problem… Mecha-Fans sind keine Gleichgesinnten. Sicher, sie halten sich selbst für die elitärsten Fans, da sie glauben, dass Anime schließlich mit Mecha begonnen hat. Am Ende ist es dasselbe, als würde man sich mit einem Banker unterhalten. Man versteht nix. Der Gegenüber ballert Begriffe und Serien raus, bei denen man nicht mitkommt. Man kann höchstens gute Miene zum bösen Spiel machen und sagen „Äh… ich weiß, was ein Lambda-Driver ist!“ sagen. Und ja, ich weiß, dass es ohne Mecha kein Gundam und somit kein Conan gäbe. Aoyama, der alte Fan, hätte nie mit dem Manga begonnen, oder zumindest hätten wir auf die Hälfte der Charaktere verzichten müssen.

Platz 9: Die Dub-Hater


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German-Dub ist scheisse! Aber wird diese Aussage mehr von jungen Fans getroffen, oder den alten Hasen? Damals, als noch Geld für Anime ausgegeben wurde? Oder liegt das Problem am Ende gänzlich an den Studios, denen natürlich ein kleineres Budget zur Verfügung steht als den Sendern damals? Auch hier scheiden sich die Geister, wie KSM die ganz gut dastehen und sogar Wert auf Dub-Kontinuität legen. Oder Anime-House, die sich nur alle paar Jahre melden und es dennoch auf die Reihe kriegen. Auf der anderen Seite Kazé, bei dem wir allerdings den Franzosen die Schuld geben können. Vielleicht kommt es aber auch nur auf den persönlichen Geschmack und die eigene Toleranz an.

Platz 8: Die Hyper


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So wie auch im US-Serien Bereich wie bei GoT oder Walking Dead (Ich weiß, die hat niemand hier gesehen, aber müsst ihr auch nicht) gibt es auch im Anime Bereich solche Trend-Setter. Sicher einige Hype-Serien sind sicher interessant, wie Attack on Titan oder SAO, aber das erschreckende sind jene Season-Anime, die aus dem Nichts kommen. Und wieder verschwinden. Ähnlich wie diese Leute die nur zu McDonalds gehen, wenn es wieder ihren Lieblings-Burger gibt. Moment, das ist im Vergleich sogar noch vernünftig. Aber solche Fans haben eigentlich keinen wirklich Lieblings-Anime, traurig.

Platz 7: Die Depressiven


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Manche haben schon genug damit zu tun, die Tiefschläge einzustecken, die einem das Leben austeilt, da brauchen sie nicht noch die Komplexe der Japaner, die ihren Geist noch zusätzlich kompromittieren wollen. Also nutzen sie Anime einfach auf ihre Weise, nämlich um sich selbst zu healen. Slice of Life. Warum wegen einer komplizierten Story nachdenken, geliebte Charaktere sterben zu sehen, wenn man einfach in seinem Lehnsessel sitzen und Pullover für seine Enkel zu stricken? Gerade deshalb erfreuen sich Healing Anime schon seit langem größter Beliebtheit. Jene Anime als Moe-Version haben ja durchaus noch eine Daseinsberechtigung wie etwa Kiniro Mosaic, doch leider existieren auch Slice of Life Anime ohne Comedy, in denen cute Girls keine cuten Things machen, sondern… gar nichts.

Platz 6: Cosplayer

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Ich habe meine Phobie gegen Cosplayer sehr früh entdeckt. Als kleiner Junge hatte ich keine Wahl als mich zum Fasching zu verkleiden, Gruppenzwang und so. Ich bewahre das Foto von mir als Ninja Turtle immer noch in einem streng geheimen Safe unter der Erde auf, damit es nie jemand entdeckt. Aber mal ehrlich, wieso reicht es diesen Leuten nicht, sich zu Fasching oder Karneval zu verkleiden? Selbst Halloween wurde von derselben Fraktion zu uns geholt, nur damit sie in andere Rollen schlüpfen können. Manche können wohl einfach nicht von ihrer kindlichen Seite loslassen.

Platz 5: Warezsharer


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So! Endlich die VOB-Datei von der CD-Rom gerippt oder den Download-Link der Streaming-Plattform aus dem Quelltext gefischt. Jetzt noch alles schön verpacken, mit einem Passwort versehen, das den eigenen Namen intus hat und dann auf uploaded, MEGA usw. hochladen. Und dann natürlich die Streams auf Openload und Streamcloud. Fertig ist die Arbeit, die so sehr mehr geschätzt wert als zB die eines Fansubbers. Aber vergesst nicht, man kann seine Downloads kommerzialisieren! Mit jedem Download unterstützt ihr das Einkommen von Warezsharer.

Platz 4: Die Fujoshis


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Jahre lang herrschte die Diskussion, dass Fujoshis dieselbe Daseinsberechtigung hätten wie Yuri-Fans. Denn wenn Männer Frauenliebe mögen, ist das Gegenteil dann falsch? Die Antwort lautet ja, denn aus einem einfachen Grund. „Yuri“ bedeutet immer noch „rein“ also eine reine Liebe. Während das „Fu“ in Fujoshi für „verdorben“ steht. Die Japaner haben bei dem Begriff also deutlich hervorgehoben, dass BL etwas Schmutziges, Verbotenes ist. Was die Studios natürlich nicht hindert (Deen *hust*) immer wieder fleißig welche zu produzieren. Und auch die Deutschen machen fleißig im Manga-Bereich mit. Nicht zu verdenken, wenn man die Kaufkraft des weiblichen Geschlechts bedenkt. Also sind alle Frauenrechtler, die höheren Lohn fordern nur Fujoshis, die mehr Geld für ihre Leidenschaft wollen?

Platz 3: Die Pickel-Visagen


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Ihr gehört ebenfalls zu den Pickel-Visagen? Dann kennt ihr sicher folgendes Problem. Eure Handyrechnung ist schon wieder viel zu hoch diesen Monat, weil ihr euch zu viele sexy Mangaclips runtergeladen habt. Eure Eltern streichen euch das Taschengeld, was sollt ihr als 12-jähriger Bub also unternehmen? Ganz einfach, das Internet braucht ihr nicht mehr. Seit Kazé und ihrem neuen Partner Pro 7 Maxx, braucht ihr abends einfach nur den Fernseher einschalten und alle schönen Fanservice-Anime frisch aus Japan stehen euch zur Verfügung. Aber ihr müsst deshalb keine Bedenken haben, mit 12 seid ihr immer noch ein Kind, euch kann niemand für euer Hobby einfach als Konsument von Kinderpornographie verurteilen oder gar anklagen. Also genießt weiter eure Anime mit Nippel und betet, dass Japan bald sein Zensur-Gesetz komplett aufhebt.

Platz 2: Die Anime-Reviewer


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Wieso lest ihr euch diese Top-Liste durch? Ganz einfach, ihr seid süchtig nach meiner Meinung. Nein, ihr braucht sie. Ihr könnt euch keine eigene bilden und braucht jemanden, der euch sagt was scheisse ist und was der größte Anime ever. Aufgrund eurer Aufmerksamkeitsspanne wird euch diese Meinung meist in 3 minütigen Videos, optimal mit Hintergrundmusik präsentiert. Auf diese Weise kann euch schnell und effizient eingebläut werden, diesen Anime zu schauen und es wird auch vor Anime gewarnt, die ihr euch nicht ansehen solltet. Was würden wir nur ohne diese Menschen tun?

Platz 1: Die Season-Gucker


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Seit an die 10 Jahren beschäftigt uns nun schon ein Konzept, dass die Anime-Welt revolutioniert hat. Die Season-Anime. Erinnert ihr euch noch an die schönen Jahresstaffeln von damals? Aber wer ist heute schon so blöd und sieht sich Serien mit länger als 12 Folgen an? Selbst Netflix wird ausgelacht, für seine Serien mehr als 8 Folgen zu produzieren, immerhin sind nicht mehr wichtig um die Story zu erwählen, oder? Natürlich, pro Season gibt es 1-2 Serien, die sich sehr lohnen, doch das sind Ausnahmen. Ansonsten müssen wir mit LN-Promotions, nächtlichen Fanservice-Anime und Merchandise-Serien zurechtkommen. Selbst unsere geliebten Longtale-Anime sterben aus (außer zum Glück One Piece und Conan, die ewig laufen werden). Werden wir in wenigen Jahren nur noch Flash und CGI Season-Anime erleben? Die Zukunft wird es zeigen.

Habt ihr euch vielleicht in der Liste wiedergefunden? Und wenn ja, ist es mir gelungen alle Fraktionen zu verärgern und von Amalgam zu verscheuchen? Oder gehört ihr zu den guten Anime-Fans, die Moe-Anime, Story-lastige oder anspruchsvolle Dramen bevorzugen?